Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Rahmenprogramm für das Myra Wahrhaftig Symposium

Mai 17 @ 17:00 - 20:00

Tucholsky und Honigtee Lieder sind auf dem Programm!

Hier ist der Pressetext zur Veranstaltung:

Ziel des Symposiums ist es zum einen, einen Überblick über die vielfältigen, in den letzten Jahren stark gewachsenen Forschungen zu Bauten und Biographien vergessener jüdischer Architekten in Deutschland und anderen Ländern zu geben, die nach 1933 Berufsverbot erhielten, ins Exil
getrieben, verfolgt oder ermordet wurden. Sehr viele dieser Forschungen stützen sich auf die grundlegenden Recherchen und wissenschaftlichen
Publikationen von Myra Warhaftig (Sie legten den Grundstein, Berlin 1996; Deutsche jüdische Architekten vor und nach 1933 – Das Lexikon,
Berlin 2005 u.a.) Zum anderen geht es um die Architektin Myra Warhaftig. Ihre typologischen und architektonischen Recherchen zu modernen
Wohnungsgrundrissen fanden Umsetzung in dem von ihr entworfenen Haus Dessauer Str. 38/39 in Berlin-Kreuzberg, einem Demonstrationsprojekt
der Internationalen Bauausstellung Berlin 1987. Schließlich geht es auch um eine beeindruckende Persönlichkeit mit einem außergewöhnlichen
Lebensweg, der sie von Israel über Frankreich nach Deutschland führte, wo sie lebte und wirkte. Zugleich musste sie zahlreiche Widerstände bei der
Realisierung ihrer Vorhaben überwinden – was ihr mit viel Energie gelang.
Das Symposium findet im Architekturgebäude der Technischen Universität Berlin statt, dort wo Myra Warhaftig viele Jahre lang lehrte und
wo sie ihre Promotion zu emanzipatorischen Wohnungsgrundrissen abschloss

Details

Datum:
Mai 17
Zeit:
17:00 - 20:00
Website:
http://www.juedische-architekten.de

Veranstalter

Gesellschaft zur Erforschung des Lebens und Wirkens deutschsprachiger jüdischer Architekten (GJA)
Website:
www.juedische-architekten.de

Veranstaltungsort

Architekturgebäude der TU
Straße des 17. Juni 152
Berlin, 10623
+ Google Karte